Kiefergelenkbehandlung

Funktionsstörungen der Kiefergelenke haben in der Bevölkerung eine sehr große Verbreitung. Oft bleiben diese Befunde unerkannt und werden gar nicht oder nur als diffuses Knacken oder Reiben wahrgenommen.

Dahinter verbergen sich oftmals Veränderungen in der Struktur der Kiefergelenke, welche häufig durch jahrelange Fehlbelastungen von falschen Zahn- und Kieferstellungen ausgelöst wurden. Unregelmäßige Gelenkoberflächen, Beschädigung des Gelenkknorpels oder Verlagerung der Gelenkzwischenscheibe (eine Art Bandscheibe im Gelenk) sind die Folge.
Im Laufe der Zeit kann es zu Schmerzen im Gelenk, Ausstrahlungen in Nacken und Kopf oder Mundöffnungs- und Bewegungseinschränkungen kommen.

Am Anfang steht eine ausführliche Diagnostik mit manuellen Methoden (Abtasten) und instrumentellen Vermessungen (Einbau der Kiefermodelle in einen Gebisssimulator), bis hin zur Kernspintomographie der Gelenke. Ist der genaue Gelenkschaden festgestellt, kann entschieden werden, welche therapeutischen Konzepte zur Anwendung kommen. Oftmals wird die betroffene Struktur mit Hilfe einer speziellen Aufbissschiene entlastet.

Zur langfristigen Korrektur können dann kieferorthopädische oder allgemeinzahnärztliche prothetische Maßnahmen eingesetzt werden.

Für die Kiefergelenkdiagnostik benötigte funktionsanalytische Leistungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht übernommen.

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Pat E 4 nach