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Herausnehmbare Zahnspangen werden individuell aus Kunststoff
gefertigt und können vom Kind selbst aus dem Mund
genommen werden. Sie eignen sich v.a. beim jungen Patienten
zur Wachstumskoordination. Diese Spangen sollen nachts
und ca. 6 Stunden am Tag getragen werden.
Die Behandlung im Wechselgebiss (9-12 Jahre) wird hauptsächlich
zur Kiefereinstellung genutzt. Diese Art der Behandlung
nennt sich Funktionskieferorthopädie und man erreicht
eine Harmonisierung des Gesichts- und Weichteilwachstums
sowie eine erhöhte Stabilität des Bisses durch
die Einstellung der Verzahnung. Diese "losen Spangen"
haben bei guter Tragezeit eine hervorragende Wirkung,
bekannt sind hauptsächlich Geräte wie Bionator,
Funktionsregler, Aktivator, welche auch unter den Begriffen
"ganzheitliche" oder "biologische"
Kieferorthopädie genannt werden. Die Kräfte
kommen von den körpereigenen Muskeln und Weichteilen
und werden entsprechend auf Kiefer und Zähne übertragen.
Erkennt man die Zusammenhänge früh genug,
können auch Zahnextraktionen vermieden werden.
Versäumt man diese Behandlungsphase bei falscher
Kieferlage, kann nach der Pubertät keine Bisslageverschiebung
mehr vorgenommen werden und die Behandlung wird sehr
kompliziert (Extraktion, Kieferoperation
oder komplizierte feste Zahnspangenfedern sind die Folge).
Retentionsgeräte sind "Haltespangen",
welche nach Abschluss der aktiven Zahnverschiebung noch
nachts getragen werden:


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