Herausnehmbare Zahnspangen werden individuell aus Kunststoff gefertigt und können vom Kind selbst aus dem Mund genommen werden. Sie eignen sich v.a. beim jungen Patienten zur Wachstumskoordination. Diese Spangen sollen nachts und ca. 6 Stunden am Tag getragen werden.

Die Behandlung im Wechselgebiss (9-12 Jahre) wird hauptsächlich zur Kiefereinstellung genutzt. Diese Art der Behandlung nennt sich Funktionskieferorthopädie und man erreicht eine Harmonisierung des Gesichts- und Weichteilwachstums sowie eine erhöhte Stabilität des Bisses durch die Einstellung der Verzahnung. Diese "losen Spangen" haben bei guter Tragezeit eine hervorragende Wirkung, bekannt sind hauptsächlich Geräte wie Bionator, Funktionsregler, Aktivator, welche auch unter den Begriffen "ganzheitliche" oder "biologische" Kieferorthopädie genannt werden. Die Kräfte kommen von den körpereigenen Muskeln und Weichteilen und werden entsprechend auf Kiefer und Zähne übertragen. Erkennt man die Zusammenhänge früh genug, können auch Zahnextraktionen vermieden werden.

Versäumt man diese Behandlungsphase bei falscher Kieferlage, kann nach der Pubertät keine Bisslageverschiebung mehr vorgenommen werden und die Behandlung wird sehr kompliziert (Extraktion, Kieferoperation oder komplizierte feste Zahnspangenfedern sind die Folge).

Retentionsgeräte sind "Haltespangen", welche nach Abschluss der aktiven Zahnverschiebung noch nachts getragen werden:


 

 

 

kieferorthopädische Praxis für Erwachsene und Kinder
KFO Frankfurt
Dr. Stefan Kollmannsperger, Kieferorthopäde
Siesmayerstr. 44, 60323 Frankfurt/ Main
Tel: (069) 17 21 10
Fax: (069) 72 29 19,
Email: info@kfo-frankfurt.de


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